Viele Einsteiger machen nicht „dumme“ Fehler, sondern nachvollziehbare. Hier sind die Klassiker – und was Du stattdessen tun solltest.
Erstens: Kaufen nach Bauchgefühl. Eine schöne Küche oder ein moderner Look kann blenden. Die Wirtschaftlichkeit muss zuerst stimmen: Lage, Miete, Zustand, Finanzierung.
Zweitens: Zu optimistische Mieten ansetzen. Wenn Deine Rechnung nur mit Top-Miete funktioniert, ist sie nicht robust. Plane konservativ. Eine Kapitalanlage muss auch dann funktionieren, wenn das Leben mal nicht perfekt läuft.
Drittens: WEG und Protokolle ignorieren. Wenn es Streit gibt, keine Rücklagen vorhanden sind oder teure Sanierungen anstehen, kann das Deine Planung sprengen. Lies die Protokolle – oder lass sie prüfen.
Viertens: Kein Puffer. Viele kalkulieren „auf Kante“. Eine gute Kapitalanlage berücksichtigt immer Unvorhergesehenes. Nicht, weil Du pessimistisch bist, sondern weil Du langfristig denken willst.
Fünftens: Alles selbst machen wollen. Selbstverwaltung kann funktionieren – kostet aber Zeit, Wissen und Nerven. Viele unterschätzen, wie viel Arbeit Vermietung, Mieterkommunikation und Handwerkerkoordination bedeuten können.